Konzept zum Sozialen Lernen
Unter dem Konzept „Soziales Lernen“ (SOL) verstehen wir den Erwerb sozialer Kompetenz und die Stärkung von Fähigkeiten im Umgang miteinander („Lernen für das Leben“).
Soziales Lernen findet da statt, wo Menschen zusammentreffen. Wenn das eigene Selbst nicht geachtet wird, ist eine friedvolle Begegnung mit sich selbst und anderen nicht möglich. Darum ist unser Anliegen, die positive Persönlichkeitsentwicklung unserer Schüler und Schülerinnen zu fördern.
Schule wird als Lernfeld zur Erlangung sozialer Fähigkeiten verstanden, als Instanz der Hilfestellung bei Problemen und schwierigen Situationen, und hat daher für viele unserer Kinder grundlegende Bedeutung. Des Weiteren möchten wir eine Verbesserung der Kommunikation und des sozialen Verhaltens bei Schülerinnen und Schülern erreichen.
Jeder Lehrer/jede Lehrerin wird mit dem Komplex des sozialen Lernens tagtäglich konfrontiert und sucht eigene Möglichkeiten, sowohl im unterrichtlichen wie im außerunterrichtlichen Bereich damit umzugehen. Wir möchten für unsere Schule erreichen, dass jede Kollegin/jeder Kollege eine Unterstützung durch gezielte Maßnahmen erfährt.
Eine SOL-Stunde in den Jahrgängen 5 und 6
Daher haben wir beschlossen, diese Unterstützung ab dem Schuljahr 2017/2018 durch eine Stunde SOL pro Klasse in den Jahrgängen 5 und 6 zu gewährleisten. Diese Stunde „Soziales Lernen“ wird von den SOL-Lehrerinnen Frau Kaupmann und Frau Black gestaltet. Ein Grundbaustein ist (unter anderem) das Programm Lions Quest „Erwachsen werden“.
Folgende Kompetenzen sollen unter anderen in den Bausteinen erworben werden:
kognitive Fertigkeiten: (z.B. Wahrnehmen, Vorstellen, Denken, Erinnern, Planen, Handlungen steuern, Perspektivenwechsel, Konsequenzen vorhersehen)
soziale Fertigkeiten: selbstbezogene Fähigkeiten (z.B. Selbstsicherheit, Stärkung des Selbstwertgefühles, Erkennen und Äußern von Gefühlen), kommunikative Fertigkeiten
partnerbezogene Fertigkeiten: Hilfsbereitschaft, Kooperations- und Einfühlungsvermögen, Empathie, nach sozial-verträglichen Lösungen suchen, Beruhigen, Trösten, Rücksichtnahme, Anteilnahme, Toleranz, Bildung und Stärkung des Wir-Gefühles.
Ansprechpartner sind Frau Ostermann, Frau Ernst, Frau Nilius und als Koordinator Herr Hinnerks.