Prävention im Jahrgang 6
Prävention im Jahrgang 6

Prävention im Jahrgang 6

Vor den Osterferien hatten die Klassen des Jahrgangs 6 Besuch von Mitarbeiter*innen der
Beratungsstelle MUT.ich (Caritas Paderborn), des Freien Beratungszentrums Paderborn und
der Kreispolizeibehörde Paderborn.
Dieser Besuch fand im Rahmen des Präventionsprojekts #BeOnBeStrong – Stark machen
gegen digitale sexualisierte Gewalt statt, welches mittlerweile zu einem festen Bestandteil
des Präventionsprogramms der Franz-Stock Realschule geworden ist. Das Angebot versteht
sich als Präventionsprojekt mit sexualpädagogischem Inhalt und ist explizit für die
Altersgruppe der 10-12jährigen aufbereitet.
Bei #BeOnBeStrong geht es allerdings nicht um biologische oder medizinische Fakten,
sondern vielmehr um Selbstbestimmung, das Setzen und Respektieren von Grenzen,
Wohlbefinden und Würde und um rechtliche Aspekte zum Umgang mit sozialen Medien. So
haben sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 in mehreren Schulstunden
damit beschäftigt was überhaupt „digitale sexualisierte Gewalt“ bedeutet und welche
Strategien Täter*innen in sozialen Netzwerken anwenden um z.B. Kontakt zu Kindern
aufzunehmen. Frau Degen und Herr Woollacott haben weiterhin mit den Kindern besprochen
wie diese in schwierigen Situationen in sozialen Netzwerken handlungsfähig bleiben und ihre
eigenen Grenzen wahren können, aber auch wie man Grenzen anderer achtet und wie
wichtig es ist diese zu respektieren. Über die strafrechtliche Relevanz bei der Missachtung
von Grenzen hat die Kriminalhauptkommissarin Frau Freff von der Kreispolizeibehörde
Paderborn informiert.
Wir als Schule sind sehr dankbar für die Zusammenarbeit mit den Beratungsstellen und der
Polizei und freuen uns schon auf den Besuch im nächsten Schuljahr!

Von links nach rechts: Monika Freff (Polizei Paderborn), Martina Degen (FBZ Paderborn), Jan Woollacott (Beratungsstelle MUT.ich), Miriam Brandhoff (Schulsozialarbeit), Jochen Welschmeier (Schulleitung)