Umweltkonzept der Franz-Stock-Realschule

  I. Zielsetzung

Stellen wir uns die Erde als ein riesiges Raumschiff vor. Mit Menschen an Bord rast es durch das Weltall. Die Verbindungen zum Heimatplaneten sind abgebrochen. Es gibt keine Rückkehr mehr. Die Passagiere müssen mit den vorhandenen Vorräten an Nahrung, Wasser, Sauerstoff und Energie auskommen. Während die Zahl der Menschen an Bord steigt, verringern sich die Vorräte. Gleichzeitig steigen Abfall- und Schadstoffmengen an. Das Leben wird immer schwieriger, die Luft zum Atmen immer knapper. Einige Bewohner des Raumschiffes geraten in Panik. Sie prophezeien einen baldigen Tod durch Ersticken, Verdursten, Verhungern oder Erfrieren. Andere beuten die zu Ende gehenden Vorräte aus, schlagen Warnungen in den Wind, maßvoller damit umzugehen. Sie vertrauen darauf, dass jemandem noch in letzter Minute etwas zur gemeinsamen Rettung einfallen werde.“ (Umweltschutz – die Schöpfung bewahren“, Berlin 1990, Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen)  

In dem Sinne hat sich unsere Schule zur Aufgabe gemacht, das Bewusstsein der jungen Schüler und Schülerinnen für Umweltfragen zu erzeugen, sowie die Bereitschaft für den verantwortlichen Umgang mit der Umwelt zu fördern.

Umweltbelastung und Überlastung der Umwelt erweist sich als ein alle Bedürfnisse betreffendes und gefährdendes Problem, bei dem alle Chancen, es zu verringern, genutzt werden müssen. Es ist somit ein Problem von hoher Lernbedeutung und Aktualität, wobei es dadurch an Schärfe gewinnt, als es fast immer im Konflikt mit anderen wünschenswerten Bedürfnissen steht.

Da hauptsächlich zukünftige Generationen von den Auswirkungen der Umweltbelastungen betroffen sein werden, müssen die Schüler und Schülerinnen für die Bewältigung der Umweltprobleme sensibilisiert werden.

Umwelterziehung muss aber auch dazu führen, dass Schüler und Schülerinnen ihre eigenen Ansprüche und Verhaltensweisen selbstkritisch beobachten und  ihre Einsichten im eigenen Handlungsbereich ändern. Die Schüler und Schülerinnen können ihr Informationsverhalten bezüglich der Umweltauswirkungen der von ihnen gewünschten Konsumgüter und daraufhin ihr Verhalten verändern lernen. 

Umwelterziehung ist zusammenhängendes Lernen über einzelne Fächer und Jahrgangsstufen hinaus. Im einzelnen ergeben sich inhaltliche Schwerpunkte, die im Unterricht zu erarbeiten sind:

Aber auch die Wahrnehmung, die Beobachtung und das Genießen der Umwelt sollen Teile des Unterrichts sein. Dazu gibt es zahlreiche Möglichkeiten im direkten Schulumfeld, auf Unterrichtsgängen, Wandertagen oder Wanderfahrten.

II. Bestandsaufnahme

1. Abfall

2. Wasser

3. Energie

4. Umweltschutz im Schulumfeld

5. Ernährung

 

III. Perspektiven

1. Abfall

2. Wasser

3. Energie

4. Umweltschutz im Schulumfeld

5. Ernährung

  zum Inhaltsverzeichnis