6.
Das Fortbildungskonzept
unserer Schule
6.1
Zielsetzung
6.2
Der/Die Fortbildungsbeauftragte
6.3
Fortbildungsinventar
6.4
Fortbildungsplanung
6.5
Dokumentation
6.1
Zielsetzung
Fortbildung
hat an unserer Schule einen hohen Stellenwert. Sie wird von den Kolleginnen und
Kollegen als Möglichkeit gesehen, bewährte Unterrichtsinhalte und Methoden
aufzufrischen, neue Ideen zu sammeln, Informationen zu aktuellen Sachgebieten
gebündelt zu bekommen, innovative Unterrichtsmethoden auszuprobieren und zusätzliche
Qualifikationen zu erwerben.
Fortbildung unterstützt die Teambildung: Im Erfahrungsaustausch mit den Moderatorinnen und Moderatoren sowie den Kolleginnen und Kollegen anderer Schulen können Kenntnisse ausgetauscht und Materialien kooperativ entwickelt werden. Fortbildung ist eine wesentliche Voraussetzung für eine angemessene Reaktion auf den sich rasch vollziehenden gesellschaftlichen Wandel; sie bietet entscheidende Hilfen bei der Verwirklichung des Anspruchs, zeitgemäß und zukunftsorientiert zu unterrichten. Eine Aktualisierung des Unterrichts in fachlicher und methodischer Hinsicht kommt den Schülerinnen und Schülern in vielfältiger Weise zugute: Sie erhöht ihre Motivation im Unterricht mit zu arbeiten, erweitert ihre Sachkompetenz, fördert ihre Eigenständigkeit und leistet einen wichtigen Beitrag zur Verwirklichung von Chancengleichheit in ihrem späteren Berufsleben oder sich anschließenden Schullaufbahnen.
Der/Die
Fortbildungsbeauftragte
ist
für die Planung von Fortbildungen zuständig. So sorgt er/sie z. B. dafür,
dass zu Beginn des Schuljahres bei einer Lehrerkonferenz beschlossen wird,
welchen Fortbildungsschwerpunkt das Kollegium im laufenden Schuljahr setzt.
ermittelt
den Fortbildungsbedarf des Kollegiums und leitet ihn weiter.
organisiert
Fortbildungen. Beispielsweise hilft er bei der Suche nach geeigneten
Referentinnen und Referenten, nimmt Kontakt mit ihnen auf und sorgt für die
Rahmenbedingungen bei der Durchführung.
trägt
dazu bei, dass im Kollegium das Bewusstsein für die Notwendigkeit von
Fortbildung wach bleibt und dass das Verantwortungsbewusstsein der
Lehrerinnen und Lehrer für Schulentwicklung gefördert wird.
erinnert
das Kollegium an die Notwendigkeit der Vervielfältigung von Fortbildungen.
dokumentiert
den Fortbildungsbestand.
führt
die Abrechnung von Fortbildungen aus dem Fortbildungsbudget der Schule
durch.
entwickelt
für die verschiedenen Aufgaben (Planung, Abrechnung, Dokumentation, etc)
Formulare zur besseren Übersichtlichkeit und Handhabung.
hält
das Fortbildungs-White-Board mit den Fortbildungsangeboten der verschiedenen
Institutionen sowie das entsprechende Hängeregister auf einem aktuellen
Stand.
macht
Kolleginnen und Kollegen auf interessante Fortbildungen aufmerksam.
nimmt
an den Treffen der Fortbildungskoordinatorinnen und -koordinatoren des
Kompetenzteams teil.
informiert das Kollegium über
Neuerungen auf dem Sektor Fortbildungen.
An
unserer Schule gibt es
einen Hinweis auf den
digitalen Fortbildungskatalog des Kompetenzteams Paderborn (an der Wand
hinter den Rechnern im Lehrerzimmer).
eine
Magnettafel, die nur für Fortbildungsangebote verschiedener Veranstalter
reserviert ist. (Sie kann von jedem Kollegen / jeder Kollegin ergänzt
werden).
ein
Hängeregister mit Katalogen und Informationsmaterial weiterer Veranstalter.
zwei
(grüne) Fortbildungsakten mit Formularen zur Planung, Abrechnung,
Dokumentation, usw. von Fortbildungen.
1. das gesamte Kollegium
betreffend
Wie bereits unter Punkt II erwähnt,
sorgt der/die Fortbildungsbeauftragte gemeinsam mit der Schulleitung dafür,
dass zu Beginn des Schuljahres ein Fortbildungsschwerpunkt ermittelt wird. Das
hat u.a. den Sinn, dass bestimmte Schwerpunkte, die das Schulministerium setzt,
z. B. individuelle Förderung, ins richtige Blickfeld geraten und die
Kolleginnen und Kolleginnen sich gezielt für entsprechende Fortbildungen
anmelden. Des Weiteren wird diskutiert und beschlossen, ob das gesamte Kollegium
an einer Fortbildung zu einem Schwerpunktthema teilnimmt.
2.
die Fachkonferenzen und die einzelnen Kolleginnen und Kollegen betreffend
Anders als ursprünglich von
offizieller Seite geplant, erweist es sich an unserer Schule als wenig
praktikabel, die Fachkonferenzen und jeden Einzelnen schon zu Beginn des
Schuljahres auf eine Teilnahme an bestimmten Fortbildungen festzulegen, obwohl
das entsprechende Instrumentarium (Planungsformulare für die individuelle
Fortbildungsplanung sowie die Planung der Fachschaften oder eines
Teilkollegiums) vorliegen. Schule ist ein bewegtes System und oft entsteht das
Bedürfnis, durch Fortbildung innovative Ideen und Unterstützung zu erhalten,
aus einem spontanen Anlass heraus. Wenn beispielsweise in einer Klasse ein
Mobbing-Fall auftritt, ist die Klassenlehrerin/der Klassenlehrer wesentlich mehr
für Fortbildung motiviert und wird sich für eine entsprechende Veranstaltung
anmelden als wenn das Thema unter seinen Schülerinnen und Schülern keine Rolle
spielt. Dasselbe gilt für die Fachkonferenzen, deren Fortbildungsinteresse oft
einem innovativen Schritt des Schulministeriums wie z. B. der Einführung der ZP
10 im Jahr 2007 folgt. Entscheidend ist, die Motivation für Fortbildung im
Kollegium wach zu halten und darauf zu achten, ob Fortbildung in ausreichendem
Maße stattfindet.
6.5 Dokumentation
Einmal pro Schuljahr dokumentiert der/die Fortbildungsbeauftragte den Bestand an Fortbildung an unserer Schule. In einer tabellarischen Übersicht wird dargestellt, wer wann an welcher Fortbildung teilgenommen hat. Das macht in zweierlei Hinsicht Sinn: Zum einen wird belegt, in welchem Maße das Thema „Fortbildung“ im Kollegium implementiert ist und realisiert wird. Zum andern erhält jede/r Kollegin/ Kollege einen Einblick, wer zu welchem Thema „Expertin/Experte“ ist und im Bedarfsfall um Rate gefragt werden kann - eine Möglichkeit, Fortbildung zu vervielfältigen.