Bewegungserziehung
Die
Franz-Stock-Realschule will nicht nur Wissen vermitteln. Sie hat die Bildung
einer ganzheitlichen Persönlichkeit zum Ziel, wobei emotionale und kognitive,
soziale und individuelle Bildungsbereiche gleichwertig einbezogen
sind. Bewegung, Spiel und Sport sind dabei die Vermittlungsebenen.
Neben
dem zweistündigen Pflichtunterricht bietet sich den Schülern und Schülerinnen
vielfach Gelegenheit Bewegung, Spiel und Sport - auch außerhalb des
Normalunterrichts - zu erleben:
am
Tag des Sports mit den alternativen Bundesjugendspielen
beim
Spiel- und Sportfest der Klassen 5
bei
den Fußballmeisterschaften der einzelnen Schulstufen mit gemischten
Mannschaften
bei ein- und mehrtägigen Klassenfahrten (6./10. Schuljahr) mit sportlichen Schwerpunkten als Gemeinschaftserlebnisse (Fahrradtouren, Wandern, Erproben neuer Sporterlebnisse: Klettern, Orientieren, Jonglieren, Inline-Skating, Mountainbiking)
Das Angebot von Sportarbeitsgemeinschaften soll die individuellen Interessen abdecken.
Aber auch der leistungsorientierte Vergleich mit anderen Schulen wird von den Schülern und Schülerinnen gefordert und oft mit Erfolg bestritten. Viele Urkunden, Pokale beweisen das: Fußball, Handball, Tischtennis, Badminton, Waldlauf, Schwimmen. Der Erwerb des Sportabzeichens bedeutet für viele Kinder und Jugendliche große Motivation. So manches Talent wird dabei entdeckt und zur weiteren Förderung den Vereinen empfohlen (Zusammenarbeit: Schule - Verein).
Die Funktion der Bewegung für die ganzheitliche Entwicklung können aber nicht im Sportpflichtunterricht allein angesprochen werden. Hier steht die adaptive und komparative Funktion des Sports mehr im Vordergrund. Um dem oben genannten Anspruch nachzukommen, müssen allen Schülern und Schülerinnen darüber hinaus vielfältige Bewegungsmöglichkeiten angeboten werden.
Das bedeutet für die Franz-Stock-Realschule:
ein
Konzept für die tägliche Bewegungszeit für alle Klassen
weiterzuentwickeln.
(Den Schülern und Schülerinnen der Klasse 5 sind diese aus der Grundschule
bekannt. Bewegungschancen ergeben sich oft aus dem Themenangebot einzelner Fächer,
oft auch situationsbedingt als Ausgleich zum kopflastigen Lernen.)
die
Ausgestaltung des neuen Schulhofs für die "Bewegungspause"
voranzubringen
Absprachen - wie bisher schon - über sportliche Rahmengestaltung bei Klassenfahrten zu treffen.
Diese oben genannten Schwerpunkte erfordern zusätzlichen Einsatz der Kollegen und Kolleginnen, machen außerunterrichtliche Betreuung notwendig.
Viele Aktivitäten aber werden erst getragen durch die Mitverantwortung der Schüler und Schülerinnen, durch eine aktive Schülervertretung und eine für diese Arbeit gern zu sensibilisierende Elternschaft.